Umgesetzte Projekte


Fahrradspange Rhade-Lippe mit einer Schutzhütte

Projektträger: Stadt Dorsten

Fördersumme: rund 11.000 €

 

Es ist nicht leicht, sich unter den vielen attraktiven Zielen im Naturpark Hohe Mark zu positionieren. Rhade, seit 1975 ein Stadtteil Dorstens und mehr als 800 Jahre alt, wollte es aber wissen:

Ein Blick auf alle Radwanderkarten zeigt, dass neben der attraktiven „100-Schlösser-Route“ auch die „Naturpark Hohe Mark Radroute“ Rhade führt. 12 Kilometer weiter südlich verläuft die „Römer-Lippe-Route“. Diese Potential wollte sich Rhade zu Nutzen machen!

Der Arbeitskreis Infrastruktur des Bürgerforums Rhade hatte die Idee eine Radwegeverbindung zwischen den genannten Fernradwegen anzulegen, die mitten durch das vogelreiche sanfte Wiesengelände – und durch Rhade – führt.

 

Inzwischen wurde der Verbindungsradweg vom genannten Arbeitskreis ausgearbeitet und eine Schutzhütte für Radwanderer mit Unterstützung von VITAL.NRW, dem Naturpark Hohe Mark und der Stadt Dorsten in Eigenregie errichtet. Neben der Schutzhütte sind inzwischen Informationstafeln aufgestellt worden, die motivieren, auch in Rhade eine Rast einzulegen.

Vorbei an Storchennestern und Wasserblanken führt der Weg von Rhade nach Deuten mit seiner denkmalgeschützten Wassermühle, die immer einen Zwischenstopp wert ist. Bevor die Römer-Lippe-Route erreicht wird, besticht das Naturschutzgebiet Hervester Bruch mit seinen Wasserflächen, Heckrindern, und einer nie erwarteten breit gefächerten Vogelwelt.


Barrierearmer Radweg durch den ehemaligen Truppenübungsplatz Geisheide

Projektträger: Gemeinde Reken

Fördersumme: rund 60.000 €

 

Zwischen dem Rekener Ortsteil Hülsten und dem Ortsteil Lavesum der Stadt Haltern am See liegt der ehemalige Truppenübungsplatz Geisheide. Seit 2015 ist die militärische Nutzung dieser Fläche beendet. Durch die Geisheide führt eine asphaltierte 4,2 km lange Panzerstaße, die eine gute Qualität vorweist und bisher für Besucher gesperrt war. 

 

Die bisherige Radverbindung zwischen Reken / Hülsten und Haltern / Lavesum war ungenügend. Um diese Radverkehrsanbindung zu verbessern, wurde die Panzerstraße durch die Geisheide im Rahmen einer Förderung durch VITAL.NRW Mittel für den Rad- und Wanderverkehr geöffnet. 

 

Die Route ist aus touristischer Sicht höchst attraktiv: Durch eine Verlängerung des Radweges von 6 km über das NRW Radwegenetz außerhalb des Truppenübungsplatzes konnte ein direkter Anschluss zur Hohe Mark Radroute mit barrierefreier Schleife erfolgen. Die Strecke hat für die Hohe Mark Radroute im Naturpark ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, da sie durch eine außergewöhnliche Naturlandschaft führt. Die attraktive Querverbindung kann außerdem als „Abkürzung“ genutzt werden. Die Panzerstraße kann neben dem herkömmlichen Radtouristen auch von geübten E-Rollfietsen  oder E-Rikscha NutzerInnen  befahren werden. Weiterhin kann der Familienausflug auf dem Ketteler Hof (Lavesum) dank der neuen Route nun mit einer Radtour durch die Hohe Mark verknüpft werden. Auch für die Daseinsvorsorge und Freizeitgestaltung der Bevölkerung von Reken / Hülsten und Haltern / Lavesum hat dies einen enormen Mehrwert. Die nun deutlich verkürzte, gut ausgebaute Radwegestrecke kann gerade auch von älteren Menschen genutzt werden, die bisher die Nachbarorte über sandige und deutlich längere Strecken nicht erreichen konnten.

 

Um die Besucher auf der neuen Straße zu lenken wurden Absperrvorrichtungen an den einzelnen Wegeeinmündungen und Absperrzäune entlang des Radweges innerhalb des ehemaligen Truppenübungsgeländes installiert. Ebenso wurden Hinweisschilder als Verbotsschilder für das Betreten der Fläche außerhalb der Straßentrasse angebracht. Vor der Öffnung wurden  Naturschutzfachliche Untersuchungen (FFH Verträglichkeitsprüfung, Artenschutzprüfung) durchgeführt.

 

 


Unser Dülmen 2030

Projektträger: Stadt Dülmen

Fördersumme: rund 30.000 €

 

Die Stadt Dülmen hat gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Wirtschaft, Verbänden, Vereinen und Institutionen die HeimatStrategie „Unser Dülmen 2030“ entwickelt und umgesetzt. Ziel war, die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt zu stärken, Besonderheiten der Kommune und ihrer Ortsteile herauszuarbeiten, ein neues „Wir“-Gefühl innerhalb der Bürgerschaft aufzubauen und Menschen in der Stadt sowie den Ortsteilen zu verbinden.

 

Zur Entwicklung der Strategie wurden verschiedene Beteiligungsformate angewendet. 

 


Inklusiver Natur-Erlebnis-Weg am Schloss Raesfeld

Projektträger: Schloss Raesfeld Bildungsstätte des Handwerks e.V.

Fördersumme: rund 93.000 €

 

Weitere Informationen folgen in Kürze.

 


Aufwertung des Wohnmobilstellplatzes Graf-Alexander am historischen Wasserschloss Raesfeld

Projektträger: Gemeinde Raesfeld

Fördersumme: rund 18.000 €

 

Der Wohnmobilstellplatz Graf-Alexander liegt idyllisch gelegen mit Blick auf das Wasserschloss am Südring in Raesfeld. Der Platz besteht aus acht Stellplätzen (mit Ver-/ Entsorgung und kostenlosem SAT-Antennen-Anschluss). Der Platz ist bei Campern sehr beliebt und wird sehr gut in Anspruch genommen. Unmittelbar an den Stellplatz angrenzend befinden sich öffentliche, behindertengerechte sanitäre Anlagen (WC und Duschen). Diese können kostenlos genutzt werden.

 

Im Rahmen des VITAL.NRW Projektes wurde der Wohnmobilstellplatz weiter ausgebaut  um heutigen Anforderungen zu genügen und weiterhin attraktiv für Urlaubsgäste zu bleiben. Folgende Vorhaben wurden erfolgreich realisiert:

  • Einrichtung einer Möglichkeit zur Abwasserentsorgung
  • Errichtung eines Abfallhofs
  • Austausch des bisherigen Parkscheinautomaten zugunsten eines Modells mit Möglichkeit zur bargeldlosen Zahlung

Dorfzentrum Merfeld 2.0

Projektträger: Dorfladen Merfeld UG (haftungsbeschränkt)

Fördersumme: 20.500 €

In Merfeld (Dülmen) entsteht auf Initiative der Bürger und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein Dorfladen, der die Daseinsvorsorge im Ort sichern soll. VITAL.NRW fördert die Einrichtung des Dorfladens. 

  


Dorfzentrum Vinnum 2.0

Projektträger: „Unser Vinnum“ UG (haftungsbeschränkt)

Fördersumme: 31.000 €

 

In Vinnum (Olfen) entsteht auf Initiative der Bürger und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein Dorfladen, der die Daseinsvorsorge im Ort sichern soll. VITAL.NRW fördert die Einrichtung des Dorfladens. 

 


Naturparkerinnerung

Projektträger: Förderverein Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland e.V.

Fördersumme: rund 6.000 €

 

Der Naturpark Hohe Mark hat im vergangenen Jahr einen Markenbildungsprozess durchlaufen, bei dem das Regionaltouristische Konzept für den Naturpark mit drei Leitprodukten und zwei Leitthemen erarbeitet wurde. Leitprodukte sind die Hohe Mark Radroute, der Hohe Mark Steig und die Hohe Mark Erlebnisräume. In allen drei Produkten finden sich die Themen „Perspektivwechsel in vier Landschaften“ und „Tier-Erlebnis-Garantie“ wieder. 

Aktuell werden die Leitprodukte weiter ausgearbeitet, mit Leben gefüllt und vermarktet. Für die regionale und überregionale Bekanntmachung des Naturparks Hohe Mark wurde gemeinsam mit der Regierungspräsidentin Frau Feller u.a. die Idee entwickelt den Naturpark auf Messen, wie der Internationalen Grünen Woche, zu präsentieren.

Hier soll dem Besucher offensiv und direkt gezeigt werden, dass der Naturpark Hohe Mark allerhand zu bieten hat! Mit seinen vier Landschaftstypen, dem USP „Dülmener Wildpferde“ und vielen weiteren Möglichkeiten zur Tierbeobachtung ist ein Besuch der Region von Abwechslungsreichtum geprägt.

Um die Besucher emotional an den Naturpark zu binden, soll der Naturparkstand mit einer Fotobox ausgestattet werden. Eine „einfache“ Version von Fotoboxen ist in den letzten Jahren durch beispielsweise Hochzeiten bekannt geworden.

Im Falle der Fotobox „Naturparkerinnerung“ sollen die Besucher ein Foto machen, welches den Naturpark wiederspiegelt. Um dies zu erreichen, will der Naturpark eine Fotobox mit Greenscreen anschaffen: Der Screen kann verschiedene Bilder aus dem Naturpark und insbesondere aus der VITAL-Region Hohe Mark einblenden. Der Messebesucher kann sich aussuchen, ob er beispielsweise in der Westruper Heide, der Üfter Mark, am Bulderner See, am Schloss Raesfeld oder an einem anderen Ort der Region steht. Zusätzlich kann der Fotografierte das Foto mit mobilen Elementen, wie beispielsweise einem Hirschgeweih lustig gestalten. Das Foto kann zusätzlich mit einem Gruß aus dem Naturpark Hohe Mark versehen werden.

 

 


Wassererlebnisort für alle und Informations- und Orientierungssystem am Bulderner See

Projektträger: Stadt Dülmen

Fördersumme: rund 75.000 €

 

Die Stadt Dülmen ist der Projektträger des Projektes „Wassererlebnisort für alle und Informations- und Orientierungssystem am Bulderner See“.

 Ziel des Projektes war zum einen den Erholungswert des Bulderner Sees für Familien und Menschen mit Handicap zu erhöhen und zum anderen die BesucherInnen über den Bulderner See, den Naturschutz und ihr eigenes Verhalten zu informieren.

 

Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Spielgeräte installiert. Natursteine dienen als Sitzmöglichkeit dienen. Das Informations- und Orientierungssystem entstand mit Hilfe von optisch ansprechenden Infotafeln und Stelen.

 

 

Quelle: Stadt Dülmen
Quelle: Stadt Dülmen


Inklusiver Kultur-Ergebnis-Weg am Schloss Raesfeld

Projektträger: Schloss Raesfeld Bildungsstätte des Handwerks e.V. 

Fördersumme: rund 100.000 €

Das Wasserschloss Raesfeld zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten im Münsterland. Für mobilitätseingeschränkte Menschen war der Besuch bzw. Rundgang bedingt durch schlecht ausgebaute Wege und Brücken jedoch lange nicht möglich. Um dies langfristig zu ändern, hatte die Bildungsstätte des Handwerks e.V.  den Impuls dazu gegeben, das Wasserschloss Raesfeld für eine Großzahl von Menschen zugänglich zu machen.

In der Folge wurden die Barrieren entfernt und der weg und die Brücken rund um das Schloss dank verschiedener baulicher Maßnahmen barrierefrei gestaltet. 

Menschen mit Handicap ist es dank des VITAL-Projekts nun möglich, einen Besuch des Naturparkhauses und des Wasserschlosses Raesfeld über einen inklusiven Rundweg zu verbinden. Neben "klassischen" Informationstafeln stehen verschiedene Hör- und Taststationen zur Verfügung, bei denen Texte teilweise auch über eine App bzw. QR-Code vorgelesen werden können. Der inklusive Ausbau des Schlosses kommt somit allen Personen, die das Schloss besuchen, zugute. 


Barrierefreie E-Mobilität in der VITAL.NRW-Region Hohe Mark - Leben im Naturpark e.V.

jektträger: LAG Region Hohe Mark

Fördersumme: rund 75.000 €

 

E-Rollfietsen, E-Rikschas und E-Bikes werden für die Region Hohe Mark angeschafft!

In den Kommunen der Region stehen elektrische Fahrzeuge zur Verfügung, um Menschen in ihrer Mobilität zu unterstützen. Zielgruppe des Projektes sind insbesondere Senioren und Menschen mit Handicap.

Rollfietsen sind Fahrzeuge, mit deren Hilfe Menschen mit und ohne Mobilitätseinschränkung zusammen die Umgebung erkunden können. Neben dem Aspekt der Mobilität spielen Kommunikation und Kontakt mit anderen Menschen eine große Rolle. Beim gemeinsamen Radeln auf der Rollfietse kann nicht nur die Region Hohe Mark genossen werden – Einkaufen, Freunde besuchen oder ein Ausflug mit dem Enkel wird durch die Rollfietsen in der Hohen Mark wieder möglich. Auch für Personen mit temporärer Mobilitätseinschränkung, wie zum Beispiel einem Knochenbruch, können die Rollfietesen Mobilität ermöglichen.

Die Fahrzeuge stehen in den Kommunen der Region bereit und können bei Bedarf ausgeliehen werden. Sollten Sie Interesse an einem der Fahrzeuge haben, melden Sie sich bitte direkt bei der jeweiligen Einrichtung im Vorfeld telefonisch. Die Einrichtungen können dem Projektflyer entnommen werden.

++ Bitte beachten Sie die neue Adresse: ++

 

LAG Region Hohe Mark - Leben im Naturpark e.V.

Kirchstraße 14

48734 Reken

 

j.kissmer@reken.de

02864 944 214

0176 16595521