Aktuelles im Detail


Markt der Regionen

 

März 2019

 

Am 29. und 30. März 2019 fand in Münster der Markt der Regionen statt. Die Veranstaltung der Bezirksregierung Münster bot allen LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland die Möglichkeit sich und ihre Arbeit zu präsentieren. Zur Eröffnung am Freitag hat Regierungspräsidentin Feller Personen aus der Politik sowie die Vorstände aus den Regionen eingeladen. Neben der Eröffnungsrede von Regierungspräsidentin Feller sowie einem Statement von Dr. Jan Dietzel als Vertreter von Ministerin Ursula Heinen-Esser, wurden in einer Podiumsdiskussion Themen wie die Nutzung der beiden Förderprogramm sowie die Herausforderungen der ländlichen Räume diskutiert.

Projektpräsentationen aus jeder Region rundeten den Freitagnachmittag ab. Diese boten viel Raum für Austausch und Inspiration, der intensiv genutzt wurde. Aus der Region Hohe Mark wurde das Projekt „Inklusiver Kultur-Erlebnis-Weg am Schloss Raesfeld“ vorgestellt.

Am Samstag standen Regionalmanager, Vorstände und Projektträger zum Austausch und für Projektinformationen zur Verfügung. Neben dem Austausch fand ein sogenannter „Elevatorpitch“ statt. Hier gingen die Zuhörer von Markstand zu Marktstand und konnten sich in Kurzvorträgen über Projekte informieren. Herr Krampe vom Projekt „Tour de Buur“ konnte das Publikum durch seinen Pitch beeindrucken und den ein oder anderen neuen Gast gewinnen.

Auch konnten sich die Besucher an beiden Tagen geförderte Projekte direkt vor Ort anschauen. So stand zum Beispiel das Forschermobil aus Vreden vor den Türen der Bezirksregierung und E-Bikes, E-Rikschas und Lastenräder konnten bestaunt werden. Zudem gab es die Möglichkeit regionale Fotoerinnerungen aus den 8 Regionen in der Fotobox des Naturparks Hohe Mark zu machen.


LAG Vorstand wiedergewählt

 

Februar 2019

 

Das erste Zusammentreffen der LAG im Jahr 2019 fand in Dülmen im Anna-Katharinenstift Karthaus statt.

Das Anna-Katharinenstift Karthaus bietet Wohnraum, Betreuung und Arbeit für Menschen mit Handicap. In der LAG Region Hohe Mark vertritt Geschäftsführer Josef Kuhlmann das Stift.  

In der Mitgliederversammlung der LAG wurde der geschäftsführende Vorstand einstimmig entlastet und wiedergewählt. Bürgermeister Wilhelm Sendermann (Stadt Olfen), Dagmar Beckmann (Naturpark Hohe Mark) und Bürgermeister Andreas Grotendorst (Gemeinde Raesfeld) nahmen ihre Wiederwahl dankend an.

In der anschließenden 7. Sitzung der LAG wurden zwei Projekte beschlossen. Zum einen ist das Projekt „Unser Dülmen 2030“ zu nennen. Kern des Projektes ist es, ein gestärktes Wir-Gefühl in Dülmen zu etablieren und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, Wünsche für „ihr Dülmen“ zu äußern. Als Ergebnis des Prozesses, stehen Maßnahmenpakete, die in einem Folgeprozess umgesetzt werden sollen.

Zum anderen ist das Projekt „Regionalwert AG Münsterland“ beschlossen worden. In diesem Projekt initiieren alle LEADER und VITAL.NRW-Regionen des Regierungsbezirks Münster eine Regionalwert AG. Der Fokus einer Regionalwert AG liegt darin, Wertschöpfung in einer Region zu halten und sogenannte Wertschöpfungsräume zu etablieren. 

Beide Projekte werden in den kommenden Wochen bei der Bezirksregierung Münster beantragt und bei positiver Bewilligung ab diesem Jahr umgesetzt.

Den Abschluss der Sitzung bildete ein Austausch zu vorhandenen Projektideen, die in der kommenden Sitzung weiter vertieft werden. 


Die Hohe Mark zu Gast in Berlin

 

Januar 2019

Der Naturpark Hohe Mark präsentierte sich dieses Jahr zum ersten Mal auf der internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. Auch der VITAL.NRW-Region Hohe Mark wurde die Möglichkeit gegeben sich unter dem Dach des Naturparks zu zeigen.   

Der Messeauftritt des Naturparks konnte in der Halle des Landes NRW besucht werden. Ausgestattet mit einer VITAL-geförderten Fotobox konnten viele Messebesucher für den Naturpark und seine Kommunen begeistert werden.

Im Rahmen der IGW war die VITAL.NRW-Region Hohe Mark zudem auf der zweitägigen Begleitveranstaltung „Zukunftsforum ländlicher Raum“ vertreten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnete die Tagung und verlieh den Themen des ländlichen Raums somit einen hohen Stellenwert. Neben den Themen Bildung, Digitalisierung und Ärzteversorgung sprach Bundespräsident Steinmeier davon, dass „Dableibe-Vorsorge“ geleistet werden müsse, um Abwanderung aus dem ländlichen Raum zu reduzieren.

In Fachforen fand die Vernetzung zwischen Akteuren des ländlichen Raums statt, Themen der ländlichen Räume wurden diskutiert sowie Best-Practice-Beispiele präsentiert.  


Das Landleben entdecken - mit der Tour de Buur

 

Januar 2019

Im Rahmen einer geführten Fahrradtour den ländlichen Raum erkunden und dabei die moderne Landwirtschaft hautnah erleben: Diese Aspekte verbindet das von Dorstener Landwirten ins Leben gerufene Projekt „Tour de Buur“, welches in der vergangenen Woche der Presse vorgestellt wurde.

 

„Wir haben dafür ganz bewusst den plattdeutschen Begriff „Buur“ (für Bauer) gewählt“, berichtet der Rhader Landwirt Hubert Krampe, auf dessen Initiative hin sich die Gruppe zusammengefunden hat. „Mit ihm beschreiben wir in einem Wort, wer wir sind und woher wir kommen. Schließlich ist der plattdeutsche Dialekt in unseren Dörfern Rhade und Lembeck noch weit verbreitet.“

Etwa zehn Unterstützer zählt das Team, unter ihnen ehemalige sowie aktive Landwirte, die die Besuchergruppen als Agrarscouts vor Ort begrüßen und mitnehmen auf eine vier- bis fünfstündige Fahrradtour, zu der zwei ausführliche Besichtigung landwirtschaftlicher Betriebe gehören. Das Thema der Tour kann bei der Anmeldung von den Gästen selbst ausgewählt werden. Insgesamt acht unterschiedliche Themengebiete umfasst das Angebot von Tour de Buur, nach Absprache sind auch individuelle Zusammenstellungen möglich. „Im Dorstener Norden leben und arbeiten ca. 60 bäuerliche Familienbetriebe von und mit der Landwirtschaft, daraus ergibt sich eine enorme Vielfalt. So entstand dann die Idee, unser Tourenangebot nach Themen wie z.B. „Alles Milch“, „Alles Wurst“, „Alles Käse“, „Technik, die begeistert“ oder „Grüne Energie vom Bauernhof“ aufzuteilen“, erläutert Landwirt Bernd Lienemann, der auch Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Lembeck ist.

Des Weiteren sind Touren entlang geschützter Gewässer oder durch den Wald mit Hinblick auf die forstwirtschaftliche Nutzung ebenso möglich, wie der Besuch einer Imkerei und Bio- Apfelplantage unter dem Motto „Von der Blüte bis zum Apfel“.

„In Gesprächen stellen wir häufig fest, wie groß das Interesse der Verbraucher an der Landwirtschaft ist. Gleichzeitig hat erst kürzlich eine Forsa gezeigt, dass 40 Prozent aller Bundesbürger (in großen Städten sogar 60 Prozent) keinen Landwirt persönlich kennen“, erläutert die Lembecker Landwirtin Regina Böckenhoff. „Durch Tour de Buur

möchten wir gerade der städtischen Bevölkerung die Möglichkeit geben, die moderne Landwirtschaft hautnah kennenzulernen und mit den Landwirten vor Ort zu sprechen.“ Die Landwirtin betont besonders, dass es sich bei Tour de Buur um ein Angebot handelt, das alle Altersgruppen anspricht. So können jüngere Kinder durch zwei Landfrauen und ausgebildete Bewegungs- und Bauernhofpädagoginnen auf einem Bauernhof betreut werden und dort spielerisch alles rund um die Landwirtschaft erfahren, während die Eltern mit den Agrarscouts unterwegs sind.

„So ein Projekt lässt sich natürlich nicht allein durch eine Gruppe motivierter Landwirte stemmen,“ ergänzt Hubert Krampe. „Als Projektträger konnten wir den Landwirtschaftlichen Kreisverband Recklinghausen e.V. gewinnen. Eine wichtige Unterstützung finden wir auch durch das Landesförderungsprogramm VITAL.NRW, das genau diese Art von Projekten durch eine Anschubfinanzierung unterstützt.“

Das Team Tour de Buur ist sich einig: „Wir freuen uns sehr, dass unser Herzensprojekt „Tour de Buur“ nach ausführlicher Planung nun mit den ersten Touren im kommenden März starten kann. Wir sind sehr gespannt auf unsere Gäste, ihre Fragen und Interessen und freuen uns darauf, ihnen hier im Dorstener Norden eine schöne Zeit zu bereiten!“ Viele weitere Infos und die Buchungsmöglichkeit erhalten Interessierte unter www.tour-de-buur.de.

Quelle: Tour de Buur


NRW-Regionalmanagements tauschen sich aus

 

November 2018

Das Herbsttreffen der LEADER- und VITAL.NRW-Regionalmanagements aus ganz NRW fand in diesem Jahr in der Akademie Villigst in Schwerte statt. 35 Regionalmanagerinnnen und -manager kamen zusammen, um sich über aktuelle Thematiken der Förderung auszutauschen.

Schwerpunkte waren neben den finanziellen Sachständen in den einzelnen Regionen, die Überarbeitung der LEADER-Richtlinie, die Datenschutz-grundverordnung und die neuen bzw. neu aufgelegten Förderoptionen Heimatförderung und Dorferneuerung. Das nächste Treffen der NRW-Regionalmanagements findet im Frühling 2019 statt.  


Rhader Bürger bauen Schutzhütte auf

 

Oktober 2018

Am Rande der Rhaderwiesen wurde in den letzten Wochen mit vielen fleißigen rhader Händen eine Schutzhütte aufgebaut. Die Schutzhütte ist Teil der Fahrrad-Verbindung, die in den kommenden Jahren zwischen der 100-Schlösser-Route und der Römer-Lippe-Route entstehen soll.  

Ziel ist, dass die Radler nicht nur die wertvolle Naturlandschaft in Rhade und Dorsten genießen, sondern zum Bleiben und Übernachten angeregt werden. Eine Idee, die also nicht lediglich den Freizeitaspekt berücksichtigt, sondern gelebte Wirtschaftsförderung bedeutet.

 

 

Christel Briefs, stellv. Bürgermeisterin, war in ihrer Ansprache voll des Lobes über das ehrenamtliche Engagement und bedankte sich bei allen Beteiligten. Hier zeigt sich beeindruckend, was möglich ist, wenn Rhader von der Richtigkeit einer Sache überzeugt sind. „Ein Schmuckstück“, so ein Radler, der zufällig vorbeikam und sich über das Projekt erkundigte. Mit berechtigtem Stolz kann die Truppe im nächsten Bürgerforum Rhade berichten, dass tatsächlich ein wichtiger Abschnitt des Projekts nun abgeschlossen und nutzbar ist. Die erwähnte Beschilderung folgt in den kommenden 12 Monaten. Gut gelaunt erhob die Bürgermeisterin das ihr gereichte Glas Sekt und stieß mit allen Teilnehmern auf den Rhader Erfolg an. Intensive Gespräche untereinander ließen die Kühle fast vergessen. Man hatte ja schließlich eine Schutzhütte im Rücken. 


Gemeinsame Exkursion in die LEADER-Region Eifel 

 

Oktober 2018

Die beiden VITAL.NRW-Regionen 8Plus-VITAL.NRW im Kreis Warendorf und die Region Hohe Mark sind im Oktober 2018 gemeinsam in die LEADER-Region Eifel gefahren. Bei der Exkursion standen die Thema Vernetzung und Austausch ganz oben auf dem Programm. Auf der Busfahrt wurden die beiden VITAL.NRW-Regionen mit den aktuellen Projekten vorgestellt. In der Eifel wurden Projekte der LEADER-Region vorgestellt, welche sich gut in andere Regionen übertragen lassen.

 

 

Dazu gehörten die Projekte

  • Geno Eifel eG – die Generationsgesellschaft in der Eifel
  • TrekkingnetzwerkEifel
  • Dorf.Bio.Top
  • Erlebnisparcour Kölschkier
  • Jugendbeteiligungsmobil
  • Stärkung des dörflichen Engagements

Die Projekte zeigen, wie vielfältig die Fördermöglichkeiten sind und was durch bürgerschaftlichen Einsatz möglich ist. 

 


In Merfeld und Vinnum kann wieder eingekauft werden! 

 

September/Oktober 2018

Die Dorfläden in Vinnum und Merfeld wurden in den letzten Wochen eröffnet. Beide Stadtteile verdanken die Dorfläden dem unbeschreiblich großen ehrenamtlichen Engagement ihrer Bürger! Unermüdlich wurde in beiden Läden bis zur letzten Sekunde gearbeitet, sodass der feierlichen Eröffnung nichts im Wege stand. 

  

 

Von Jagdhornbläsern, über Kinderchor, eigene Hymnen und Reden wurden bunte und emotionale Programme geboten, die verdeutlicht haben, wieviel Herzblut die Vinnumer und Merfelder in ihre Läden gesteckt haben.

Da in beiden Läden sehr großer Wert auf die Regionalität der Produkte gelegt wird, konnten die Kunden bei den Eröffnungen direkt in Kontakt mit ihren regionalen Produzenten treten, was gerne angenommen wurde.

Beide Läden sind mit einem Vollsortiment ausgestattet, unterscheiden sich jedoch in Feinheiten: In Vinnum ist ein Bäcker mit zugehöriger Sitzecke integriert, wohingegen Merfeld  mit eine Frischfleisch Theke ausgestattet ist.

 

Die aktuellen Öffnungszeiten in Merfeld: Montag-Freitag 07:30-18:30 Uhr, Samstag 07:00-13:00 Uhr

Die aktuellen Öffnungszeiten in Vinnum: Montag-Freitag 06:00-18:30 Uhr, Samstag 06:00-13:00 Uhr, Sonntag 08:00-10:30 Uhr 


LAG beschließt Soccerfelder für die Region 

 

September 2018

Zwei neue Projekte wurden in der 6. Sitzung der LAG Hohe Mark beschlossen, die beim Benediktushof Maria Veen stattfand. Zudem fand ein Überblick über die bisherige Arbeit der LAG statt, dem ein Ausblick für die kommenden Jahre angeschossen war.

  

In Dülmen, Raesfeld, Reken und Olfen sollen Soccerfelder errichtet werden, auf denen Kinder und Jugendliche gemeinsam Fußballspielen können. Kindern und Jugendlichen wird die Möglichkeit gegeben Ihren Bewegungsdrang auszuleben und gemeinsam Fußball zu spielen. Neben der Gesundheitsförderung und der Persönlichkeitsentwicklung, können die Felder für die Integration von Geflüchteten eine große Rolle spielen.

 

Im zweiten Projekt soll eine Fotobox mit Green-Screen angeschafft werden, um als Naturparkgast ein einmaliges und witziges Erinnerungsfoto an den Naturpark Hohe Mark zu erhalten. Eingesetzt wird die Fotobox beispielsweise auf Messen, wie der Grünen Woche; jeder Besuchende kann ein Foto schießen und direkt mitnehmen.

 


Die Wassererlebnisort am Bulderner See lockt kleine und große Besucher

 

Juli 2018

Wie wird aus einer Kaulquappe ein Frosch? Welche Wasservögel schwimmen auf dem Bulderner See? Und was kann am Ufer gekeschert werden?  Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen können Kinder nun spielerisch am Bulderner See entdecken.

 

 

Das VITAL.NRW-Projekt Wassererlebnisort für alle und Informations- und Orientierungssystem am Bulderner See wurde im Rahmen der Erstellung des Entwicklungskonzepts Bulderner See in großer öffentlicher Beteiligung entwickelt. In diesem Jahr wurde die Umsetzung abgeschlossen, sodass Bürgermeisterin Lisa Stremlau den Wassererlebnisort im Juli 2018 eröffnen könnte: „Wir wollen den Bulderner See aufwerten und einfach schöner machen. Das ist uns gelungen.“

 

Am Bulderner See ist ein Zugang zum Wasser entstanden, an dem insbesondere Kinder angeregt werden das Wasser und das Ufer zu erleben. Mit einem Eimerzug kann Wasser geschöpft werden und Natursteine laden zum Verweilen ein. Um den See herum werden die Besucher nun durch Steelen und ansprechende Informationstafeln geleitet. Diese stellen das Leben im, am und um den See mit seinen Besonderheiten vor. 

 


Die Dorfzentren Vinnum und Merfeld können mit der Arbeit beginnen

 

Juni 2018

 

Die Zuwendungsbescheide für die beiden Dorfzentren sind in den letzten Tagen eingegangen – die Dorfläden können nun ausgestattet werden. Ein Kassensystem, Fleischwaagen und Regale werden unter anderem über VITAL.NRW gefördert.

 

Vinnum (Olfen) und Merfeld (Dülmen) sind Stadtteile, denen eine starke Beeinflussung durch den demographischen Wandel prognostiziert wird. Um den damit einhergehenden Herausforderungen bereits heute zu begegnen, wird in beiden Stadtteilen jeweils ein Dorfladen eröffnet. Die Dorfläden wurden aus der Bürgerschaft für die Bürger initiiert, umgesetzt und schließlich betrieben.

Über die weitere Entwicklung und die Eröffnung der Läden informieren wir Sie weiterhin. 


Zusammen für die ländlichen Räume in NRW

 

Juni 2018

 

Das erste Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft der LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr stand im Fokus von Austausch und Vernetzung. Zweimal im Jahr treffen sich alle Regionalmanager der 28 Leader- und 9 VITAL.NRW-Regionen, um über aktuelle Themen, Herausforderungen, Chancen und Problemstellungen zu sprechen.

 

Beim Treffen in Legden vom 07.-08. Juni 2018 wurde sich zur aktuelle Finanzlage der LEADER- und VITAL.NRW-Regionen, der Datenschutz Grundverordnung und dem Entwicklungsstand der einzelnen Projekte in den Regionen ausgetauscht. Zudem gab es einen Input zu den beiden Förderprogrammen „Dorferneuerung“ und „Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen“. Hier wird es in Zukunft einige neue Möglichkeiten für die ländlichen Räume geben!

 

Eine Vorstellung verschiedener Highlight-Projekte aus den Regionen rundete das Treffen mit einer guten Einsicht in die Arbeit der anderen Regionen ab, aus der die Regionalmanager neue Ideen und Anstöße mitnehmen konnten.

 

Die Arbeit in der NRW.AG stellt sich insbesondere für die Region Hohe Mark als wertvoll dar, da die junge Region durch diese intensive Vernetzung viel von den „alten Hasen“ lernen kann und neue Impulse mit in die Hohe Mark bringt. 


Mitgliederversammlung und 5. Sitzung der LAG - Sechs Projekte beschlossen!

 

April 2018

Einen Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft werfen, in Dorfläden einkaufen, Streuobst ernten, an den Rhader Wiesen Pause machen und barrierefrei ein Naturdenkmal erleben – diese Bandbreite an Aktivitäten wird in der VITAL.NRW Region Hohe Mark jetzt durch beschlossene Projekte ermöglicht.

 

In der vergangenen Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V. wurden durch die LAG sechs Projekte beschlossen. 1. Vorsitzender der LAG und Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann hob in der Sitzung positiv hervor, dass die Initiative zu jedem der sechs Projekte von der Bürgerschaft ausgeht: „Es ist ein großer Erfolg, dass sich die Bürger in der Region aktiv beteiligen, um unsere Region voranzubringen!“

Beispielsweise haben sich die Lembecker Landwirte zusammengetan, um das Projekt „Tour de Buer“ auf die Beine zu stellen: Sie wollen mit ihrem Projekt (Projektträger: WLV Kreis Recklinghausen e.V.) die Konsumenten direkt ansprechen und auf geführten Radtouren einen Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft ermöglichen und somit die Transparenz in der Landwirtschaft gegenüber dem Kunden erhöhen.

In Vinnum (Olfen) und Merfeld (Dülmen) entstehen auf Initiative der Bürger und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Dorfläden, die die Daseinsvorsorge im Ort sichern sollen.

Auch in Rhade, Raesfeld und im Kreis Recklinghausen wird intensiv für die Region gearbeitet:

Das Bürgerform Rhade treibt die Radverbindung zwischen Rhade und dem Lippe-Raum voran und wird diese mit einer Schutzhütte ausstatten. Am Schloss Raesfeld soll ein weiterer inklusiver Erlebnisweg entstehen, dieser wird die Natur in den Fokus nehmen. Ebenso die Natur im Fokus hat die Biologische Station des Kreises Recklinghausen: Sie setzt sich in ihrem Projekt für den Erhalt von Streuobstwiesen als wichtiges Biotop ein.

 

Mit dem Beschluss der Projekte durch die LAG sind je 65% Förderung durch das Förderprogramm VITAL.NRW zugesprochen worden, was in der Summe ein Fördervolumen von insgesamt etwa 350.000 € ergibt. Die Projekte werden nun weiter ausgearbeitet, sodass zeitnah der jeweilige Förderantrag bei der Bezirksregierung Münster eingereicht werden kann. Sobald hier die Förderfähigkeit der Projekte festgestellt wurde, darf mit der Umsetzung begonnen werden. 


Veröffentlichung der überarbeiteten Regionalen Entwicklungsstrategie

 

März 2018

2014 bewarb sich die LAG Region Hohe Mark auf die EU-Förderung als LEADER-Region, mit dem Ziel der Stärkung des ländlichen Raums. Hierfür wurde die Lokale Entwicklungsstrategie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Kommunen entwickelt. Inhalt der Strategie sind u.a. definierte Handlungsbedarfe und daraus abgeleitete Handlungsfelder, Ziele und Projektideen. Mit diesem Konzept konnte sich die Region zwar nicht als LEADER-Region qualifizieren, dafür aber als VITAL.NRW-Region. Für diese Förderung durch das Land NRW gilt die Regionale Entwicklungsstrategie (wie sie jetzt heißt) als Handlungsgrundlage die fortgeschrieben wurde und wird. Die erste Fortschreibung der Regionalen Entwicklungsstrategie (RES) wurde nun vorgenommen, von der LAG beschlossen und durch die Bezirksregierung Münster bewilligt.

 

Die aktuelle RES kann hier eingesehen werden.  

 


4. Sitzung der LAG: VITAL.NRW-Region Hohe Mark legt vor

 

Februar 2018

Seit einem Jahr ist die Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V. mit ihren sechs Kommunen (Dorsten, Dülmen, Haltern am See, Raesfeld, Reken und Olfen) Förderkulisse des Landesförderprogramms VITAL.NRW. In der Biologische Station des Kreises Recklinghausen fand die vierte Sitzung der LAG (Lokalen Aktionsgruppe) statt. Hier konnte ein sehr positives Fazit der ersten Monate gezogen werden. Zudem wurden zukünftige Projektideen vorgestellt, die die Region in ihrer weiteren Entwicklung unterstützen und stärken können. 

 

Im Jahr 2017 konnte das Regionalmanagement der Region Hohe Mark besetzt werden, die Region hat sich in ihrer Entwicklungsrichtung positioniert und drei Projekte sind durch die Bezirksregierung Münster bewilligt worden.

Das erste VITAL.NRW geförderte Projekt in der Region Hohe Mark ist der Inklusive Kultur-Erlebnis-Weg am Schloss Raesfeld. Bei diesem Projekt wurden die baulichen Maßnahmen zum barrierefreien umrunden und erleben des Schlosses im Herbst 2017 abgeschlossen. Im Frühjahr folgen Tast- und Hörstationen, die an dem Weg rund um das Schloss installiert werden. Neben diesem Projekt fand in Dülmen die Planung für den Wassererlebnisort für alle und Informations- und Orientierungssystem am Buldener See statt, deren Umsetzung dieses Jahr erfolgt.

Das dritte Projekt wurde zu dem Thema Barrierefreie E-Mobilität in der VITAL.NRW-Region Hohe Mark durchgeführt. Um die barrierefreie E-Mobilität für alle Zielgruppen erlebbar zu gestalten, wurden für die sozialen Einrichtungen der Region 22 E-Bikes, 6 E-Rollfietsen und 3 E-Rikschas angeschafft. Diese können nun von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und ihren Begleitungen genutzt werden.

 

Die Regionalmanagerin der Region Lea Hildebrandt ist mit den bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden: „In der Region Hohe Mark konnten einzigartige Projekte umsetzt werde, mit denen die Region eine Vorreiterrolle einnimmt. Durch die Umsetzung dieser Projekte wurde zudem 98 % der in 2017 durch das Land NRW zur Verfügung gestellten Kassenmittel ausschöpft.“

 

Die Themenschwerpunkte der Projektideen die in der Sitzung vorgestellt wurden, reichen von Naturschutz, über Landwirtschaft hin zur Bewegungsförderung. Weitere Informationen zu kommenden VITAL.NRW Projekten in der Hohen Mark folgen.  

Mit rund 30 Personen hat die LAG dieses Mal bei der Biologische Station des Kreises Recklinghausen getagt. Georg Tenger, Geschäftsführer der Biologischen Station, berichtete über die vielfältigen und spannenden Aufgaben der Biologischen Station und präsentiere den Teilnehmern die neue Ausstellung „Mein grünes Land“. 

 


Dynamik und Vielfalt - Potentiale des ländliches Raums

 

Januar 2018

Heimat. Heimat ist ein Wort, das mit vielen Emotionen beladen ist. Oft ist „Heimat“ ein Ort, der im ländlichen Raum liegt und das Schicksal mit sich trägt, nach und nach von seinen Bewohnern verlassen zu werden. Die jungen Menschen ziehen vom Land in die Stadt und die Alteingesessenen werden weniger. Die Dorfkerne zerfallen und verlieren an Attraktivität. Dieses Problem der „Heimat“ wird anschaulich im Kurzfilm der Sinngrund-allianz und des Regionalmanagements Main-Spessart beschrieben. Dieser Film gab den Start für das 11. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung, dass im Rahmen der Grünen Woche in Berlin stattfand. Was kann getan werden, um die Dynamik und Vielfalt im ländlichen Raum – in der Heimat – zu nutzen, war viel diskutiertes Thema des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung.

 

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt betonte die Wichtigkeit der gleichwertigen Lebensverhältnisse, die im Grundgesetz niedergeschrieben sind. „Das Auseinandertriften der Regionen muss verhindert werden“, so Schmidt. Den einführenden Worten des Ministers folgten Podiumsdiskussionen und 24 Begleitveranstaltung. Diese hatten ein breites thematisches Spektrum. Von der Jugendbeteiligung, zur Erwachsenenbildung, über den Unternehmensstandort ländlicher Raum hin zur Vermarktung der Landwirtschaft war für jeden Teilnehmenden das passende dabei. Neben Vorträgen und Diskussionen blieb im Rahmen des Zukunftsforums Zeit, sich mit anderen Akteuren des ländlichen Raums auszutauschen und zu vernetzen.

Auf der Grünen Woche waren die LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus NRW mit einem Messestand vertreten, sodass auch in diesem Rahmen für die ländlichen Räume NRWs geworben wurde.  

 


LEADER und VITAL.NRW Regionen des Landes kommen zusammen

 

November 2017

Die Landesarbeitsgemeinschaft der LEADER und VITAL Regionen aus NRW (kurz NRW.AG) traf sich am 13.11.2017 in Schwerte in Haus Villigst.

Die NRW.AG befindet sich aktuell im Aufbau und erstmalig waren neben den 28 LEADER Regionen auch die neun VITAL.NRW-Region des Landes vertreten. Die Region Hohe Mark wurde durch die Regionalmanagerin Lea Hildebrandt vertreten.

 

Ziel der NRW.AG ist es, die Regionen untereinander zu vernetzen, vom Vorgehen anderer Regionen zu lernen und eine gemeinsame Stimme gegenüber den Bezirksregierungen und dem Ministerium zu haben.

Die Struktur wird bewusst schlank und schlicht gehalten, weswegen die NRW.AG sich nicht als Verein gegründet hat. Als Sprecher fungiert der Bürgermeister und Vorsitzende der LEADER Region Börde trifft Ruhr Dr. Martin Michalzik. Dieser wird von zwei Landessprechern aus dem Regionalmanagement unterstützt: Dr. Frank Bröckling (LEADER Region AHL) und Alexander Jaegers (LEADER Regionen Baumberge, Bocholter Aar und VITAL Region berkel/schlinge).

 

Neben den Regionen war auch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW durch Jens Niermann und Janina Geers vertreten. Diese befürworten den Zusammenschluss und berichteten Neuigkeiten aus dem Ministerium.

 

Die NRW.AG wird sich voraussichtlich zweimal jährlich treffen und in Kontakt bleiben.

 


Erstes interkommunales Projekt für die Region!

 

Oktober 2017

Für das Jahr 2017 wurde ein weiteres Projekt für die Region Hohe Mark beschlossen! Die Besonderheit dieses Projektes ist, dass es das erste kommunenübergreifende Projekt der Region Hohe Mark ist: Sozialen Einrichtungen der Region werden E-Rollfietsen (Rollstuhlfahrräder), E-Rikschas und E-Bikes zur Verfügung gestellt, um die barrierearme bzw. barrierefreie E-Mobilität in der Fahrrad-Region Hohe Mark zu fördern.

 

Durch die Anschaffung der Fahrzeuge wird der Mobilitätsradius vieler Personen erheblich erhöht. Der Zielgruppe gehören unter anderem Senioren, Menschen mit Handicap und Menschen mit temporärer Mobilitätseinschränkung, wie zum Beispiel Knochenbrüchen, an.

Beim Einkaufen, Naturpark erleben, Freunde besuchen oder beim Ausflug mit dem Enkel können die elektronischen Fahrzeugen die Menschen in der Hohen Mark unterstützen.

Kommunikation ist neben der Mobilität eine wichtige Komponente des E-Rollfiets-Fahrens! Ob hintereinander oder nebeneinander sitzend, die Fahrenden können sich unterhalten und gemeinsam die Fahrt genießen.

Zwischen den Einrichtungen soll ein Ausleihsystem entstehen, welches es ermöglicht die E-Rollfietsen und E-Bikes auch in anderen Einrichtungen einzusetzen, sodass eine größere Gruppe von Personen einen gemeinsamen Ausflug unternehmen kann.

 

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Projektflyer. Weitere Fotos aus der Region folgen in Kürze. 

 


Bauarbeiten am inklusiven Kultur-Erlebnis-Weg sind abgeschlossen

 

Oktober 2017 

In Rekordzeit wurden die Bauarbeiten am Schloss Raesfeld abgeschlossen. Zwei barrierefreie Brücken wurden gebaut, der Weg vom Naturparkhaus Richtung Schloss mit einer wassergebundenen Decke und einer Wegkante ausgestattet, Pflasterung barrierefrei gestaltet und Bänke aufgestellt.

 

Der Rundweg um die Vorburg, über die Freiheit und auf den Schlosshof kann nun barrierefrei erlebt und genossen werden. Vom Schloss zum Naturparkhaus führt der inklusive Kultur-Erlebnis-Weg entlang der Gräfte. Hier lädt eine Bank mit Schlossblick zum Verweilen ein. Neben den baulichen Änderungen sind

Informationsstationen Teil des Projektes. Hör- und Taststationen und Informationstafeln werden im Frühjahr 2018 aufgestellt.

Impressionen des Baus sind hier zu sehen.


LAG sammelt Ideen

  

Im September traf sich die Lokale Aktionsgruppe (LAG) in Olfen für einen gemeinsamen Ideen-Workshop. Ziel des Workshops war es, die vier Handlungsfelder der Region weiter mit Leben zu füllen.

Der gemeinsamen Runde mit der Frage welche Schwierigkeiten es in der Region zu überwinden gilt, folgten themenbezogene Diskussionen in Kleingruppen und ein Clustering und Ranking der Ideen.

 

Zu jedem Handlungsfeld konnten die Kleingruppen Ideen sammeln, welche Maßnahmen den Problemen der Region entgegenwirken können. An dieser Stelle wurden Ideenanstöße gegeben, konkrete Projektideen sind entstanden und es wurden Ideen aus der Regionalen Entwicklungsstrategie (die ursprünglich für die LEADER-Bewerbung entwickelt wurde) aufgegriffen.

 

Um gezielt an den vielen Ideen weiter zu arbeiten, fand abschließend ein Ranking der Ideen statt. Im Nachgang zum Workshop werden Gespräche mit Experten aus der Region zu den einzelnen Ideen stattfinden. Ziel dieser Gespräche ist es, den Bedarf zur Umsetzung der jeweiligen Idee abzufragen und die Ideen gemeinsam mit Experten und Beteiligten auszubauen.

Themenschwerpunkte an denen nun voraussichtlich weiter gearbeitet wird, waren unter anderem Fahrradtourismus, regionale Produkte, die Schaffung von Aktions- und Freiräumen und Multifunktionshäuser.

 

Neben der Planung der zukünftigen Ausrichtung, wurde für dieses Jahr ein Projekt zum Thema barrierefreie E-Mobilität in der Region entwickelt. Details hierzu folgen in Kürze.

 

Die nächste Sitzung der LAG wird im kommenden Jahr stattfinden. 


Vernetzung wird groß geschrieben!

  

In den ersten Monaten der jungen Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V. spielte die Vernetzung der Region mit anderen VITAL.NRW- und LEADER-Regionen eine große Rolle.

 

Beginnend bei einem gemeinsamen Treffen der Region des Regierungsbezirkes bei der Bezirksregierung in Münster, über den informellen Austausch dieser Regionen in Ahaus und schließlich das Kennenlernen der anderen VITAL.NRW-Regionen in Niederkrüchten am Niederrhein.

 

Der Schwerpunkt des Treffens mit der Bezirksregierung lag auf dem Thema Mobilität. Die Regionen berichteten von ihren durchgeführten Projekten in diesem Bereich. Von E-Bikes über Car-Sharing und Bürgerbussen wurden bisher verschiedene Mobilitätsansätze verfolgt. Zusätzlich gaben Wilhelm Sendermann (Bürgermeister der Stadt Olfen und 1. Vorsitzender der LAG) und Josef Himmelmann (Münsterland e.V.) Impulsvorträge zum Thema Mobilität.

Mitte Juli wurde die Vernetzung der Regionalmanagements in Ahaus fortgeführt. Die Managements der LEADER- und VITAL.NRW-Regionen tauschten sich über laufende Projekte aus. Zudem wurde thematisiert, wie regionsübergreifende Kooperationen in der aktuellen Förderperiode aussehen können.

 

Das dritte Vernetzungstreffen fand schließlich in Niederkrüchten statt. Hier lud die Regionalmanagerin Alexandra Lenz (Region Schwalmtal – Mittlerer Niederrhein) ein.

Zwischen Alexandra Jentgens (Westzipfelregion e.V.), Jana Uphoff (8Plus – VITAL.NRW im Kreis Warendorf e.V.), Alexandra Lenz und der Regionalmanagerin der Region Hohe Mark Lea Hildebrandt fand ein intensiver und sehr konstruktiver Austausch statt, der insbesondere die jeweiligen Organisationsstrukturen und Arbeitsweisen zum Fokus hatten.

 

Diese intensive und gewinnbringende Art der Vernetzung wird in allen drei Zusammensetzungen fortgeführt und weiter ausgebaut.

 


VITAL.NRW-Region Hohe Mark bringt erste Projekte auf den Weg

 

Der erweiterte Vorstand der VITAL.NRW-Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V. hat am vergangenen Mittwoch (05.07.2017) den Anstoß für die Umsetzung der ersten beiden VITAL.NRW Projekte in der Region gegeben.
Die Projekte „Inklusiver Kultur-Erlebnis-Weg am Schloss Raesfeld“ und „Wassererlebnisort für alle“ am Bulderner See in Dülmen verfolgen einen inklusiven Ansatz.
Am Schloss Raesfeld soll ein Rundweg entstehen, der auch von Menschen mit Handicap genutzt werden kann. Zudem ist geplant den Weg mit barrierefreien Hör- und Fühlstationen auszustatten.
Am Bulderner See ist u. a. beabsichtigt einen Holzsteg zum Wasser, einen Eimer-Zug und ein Informationssystem zu errichten, sodass ein Ort entsteht, an dem Lernen und Erleben zusammenlaufen.

Der Vorsitzende des Vereins und Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann zeigt sich sehr zufrieden mit den Entwicklungen der Region: „Dass wir bereits in der heutigen dritten Sitzung der LAG zwei Projekte beschließen können, zeigt, dass wir eine sehr konstruktive und handlungsfähige Region sind.“

Für das laufende Jahr ist die Region Hohe Mark somit gut aufgestellt. Damit auch in den kommenden Jahren eine produktive Zusammenarbeit möglich ist, wird sich der erweitere Vorstand im September 2017 erneut treffen. Der Fokus dieses Treffens liegt auf der Entwicklung von Ideen für kommunenübergreifende Projekte.

 


Die Arbeit der VITAL.NRW-Region Hohe Mark nimmt Fahrt auf

 

Mit der Einstellung von Lea Hildebrandt zum 1. Juni 2017 hat das Regionalmanagement der Region Hohe Mark seine Arbeit aufgenommen. Lea Hildebrandt ist u.a. für die Unterstützung der lokalen Aktionsgruppe (LAG), die Weiterentwicklung und Umsetzung der regionalen Entwicklungsstrategie, die Beratung von Projektträgern, die Vernetzung lokaler Akteure und die Evaluation der laufenden Prozesse zuständig.
Lea Hildebrandt kommt ursprünglich aus Bad Krozingen in Südbaden. Ihr Masterstudium im Fach „Regionalentwicklung und Naturschutz“ schloss sie an der „Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde“ Anfang des Jahres ab. Zuvor studierte sie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg „Waldwirtschaft und Umwelt“.
„Ich freue mich darauf gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Ich bin gespannt, was wir zusammen in der Region erreichen werden.“, so Hildebrandt.
Schwerpunkt der Arbeit der ersten Monate wird die Positionierung der LAG für die kommenden Jahre sein. Zudem will die Region bereits dieses Jahr die ersten Projekte entwickeln, ausarbeiten und umsetzen. Grundlage hierfür bietet die Entwicklungsstrategie die weiter fortgeführt wird, um die selbst gesetzten Ziele zu erreichen.

Der erweiterte Vorstand der LAG ist gewählt!

 

Im Februar 2017 hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) ihren erweiterten Vorstand aus 13 Personen gewählt. Aufgabe der LAG ist die Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie zu begleiten und zu verwalten.

Wie vom Landesprogramm gefordert, besteht die Mehrheit der Mitglieder aus sogenannten Wirtschafts- und SozialpartnerInnen (WiSo-Partner), die von Personen aus der öffentlichen Verwaltung ergänzt werden. Mit der Mitgliedschaft von vier Frauen wird auch der Frauenanteil von mindestens 1/3 der Mitglieder eingehalten.
Die LAG der Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V. setzt sich aus sechs Mitgliedern der öffentlichen Verwaltung und sieben WiSo-PartnerInnen zusammen:
 
Mitglieder aus der öffentlichen Verwaltung:
Albrecht, Gunther (Stadt Haltern am See),
Deitert, Manuel (Bürgermeister, Gemeinde Reken),
Grotendorst, Andreas (Bürgermeister, Gemeinde Raesfeld),
Sendermann, Wilhelm (Bürgermeister, Gemeinde Olfen),
Stockhoff, Tobias (Bürgermeister Stadt Dorsten) und
Wiechers, Astrid (Stadt Dülmen).
Mitglieder aus Wirtschaft und Sozialwesen:
Dr. Baumeister, Ursula (Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld e.V., Raesfeld),
Beckmann, Dagmar (Förderverein Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland e.V., Raesfeld),
Eichenhofer, Julian (Freizeitpark Ketteler Hof, Haltern am See),
Kuhlmann, Josef (Anna-Katharinenstift-Karthaus, Dülmen),
Maas-Timpert, Stefanie (Biologische Station Kreis Recklinghausen e.V., Dorsten),
Mehring, Heike (Westf. Lippischer Landwirtschaftsverband, OV Olfen) und
Spaan, Thomas (Benediktushof gGmbH, Reken).
Nähere Infos zur Projektförderung und der Mitgliedschaft sind unter „Die lokale Aktionsgruppe“ zu finden.

Gründungsversammlung des Vereins „LAG Region Hohe Mark – Leben im Naturpark“

 

Die Städte Dorsten, Dülmen, Haltern am See und Olfen sowie die Gemeinden Reken und Raesfeld haben im Dezember 2016 den Verein „LAG Region Hohe Mark - Leben im Naturpark“ gegründet. Gründungsmitglied war auch der Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland e.V., vertreten durch Dagmar Beckmann. Zum Vorsitzenden ist der Olfener Bürgermeister Wilhelm Sendermann gewählt worden, zur stellvertretenden Vorsitzenden Dagmar Beckmann vom Förderverein Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland e.V.. Bürgermeister Andreas Grotendorst aus Raesfeld ist als Kassierer das dritte Mitglied des geschäftsführenden Vorstands.
Der Verein trifft die Entscheidungen bezüglich der Personalauswahl, der Weiterentwicklung der Entwicklungsstrategie und des gesamt Konzepts. Aus dem VITAL.NRW-Programm erhält die Region für die kommenden 7 Jahre voraussichtlich ein Förderbudget von 1,55 Mio. Euro. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Vital.NRW-Programm diese Region noch weiter voranbringen können.“, so Bürgermeister Wilhelm Sendermann.

Zunächst wird der Verein bei der Bezirksregierung den Förderantrag für das nach den Richtlinien vorgeschriebene Regionalmanagement einreichen. Sobald die Bewilligung der Fördermittel eingeht, soll die Stelle eines Regionalmanagers (m/w) ausgeschrieben werden. Das Büro des Regionalmanagements ist im Naturparkhaus in Raesfeld verortet. Erste, im LEADER-Bewerbungsverfahren erarbeitete Projekte, können voraussichtlich ab Frühjahr 2017 beschlossen und umgesetzt werden.

Zielsetzungen des Förderprojektes VITAL.NRW sind

• Förderung von Verantwortung, Innovation und Tatkraft zur Entwicklung attraktiver ländlicher Räume,
• Kultur, Heimatpflege und Naturschutz,
• ländlicher Räume als Wirtschafts-, Lebens- und Erholungsraum zu stärken,
• die im ländlichen Raum lebenden Menschen weiter zu qualifizieren,
• Armut zu bekämpfen,
• Integration von MigrantInnen zu fördern,
• Inklusive Angebote einzurichten und
• wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln.

Region "Hohe Mark - Leben im Naturpark" wird in das Landesförderprogramm VITAL.NRW aufgenommen

 

Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium NRW nimmt die Region "Hohe Mark - Leben im Naturpark" als eine von neun Regionen aus den ländlichen Räumen Nordrhein-Westfalens in das neue Förderprogramm VITAL.NRW auf. Damit wird die Umsetzung von regionalen Entwicklungsstrategien unterstützt.
Die neun VITAL.NRW-Regionen sollen gemäß der mittelfristigen Finanzplanung des Landes NRW in den nächsten Jahren von einem Budget in Höhe von 1,4 bis 1,9 Millionen Euro profitieren. Damit sollen die regionalen Entwicklungsprozesse, die mit der LEADER-Bewerbung angestoßen bzw. intensiviert worden sind, aufgegriffen und bedarfsgerecht in erfolgreiche Projekte umgesetzt werden und zur Stärkung des ländlichen Raums beitragen. Bei der Abwicklung der Förderung gelten im Wesentlichen der LEADER-Förderung vergleichbare Rahmenbedingungen. So können die Menschen in den Gemeinden und Dörfern den gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen für ländliche Räume begegnen.

Nähere Informationen können der Pressemitteilung des Ministeriums
 entnommen werden.

LAG Region Hohe Mark - Leben im Naturpark e.V.

Tiergarten 1/Hagenwiese 40

46348 Raesfeld

 

Hildebrandt@raesfeld.de

02865 955 287